Mags-Frisch-Rezept-gesund-Grillen

Gut gegrillt, Löwe

Der Hochsommer macht seinem Namen gerade alle Ehre. Hitzetage, Tropennächte und Glacé-Orgien. Die Sonnencrème macht den treuen, der Durst den ausdauerndsten Begleiter. Trotz Sonnenbrand und Schweissspuren, ist der Sommer doch die schönste aller Jahreszeiten. Wieso das, muss man sich fragen.

Die Antwort liegt auf der Hand, oder viel eher auf dem Grillrost. Im Sommer verwandeln sich die Gärten der Stadt in Grill und Schlemmer-Wiesen, aus dem Balkon wird eine Genuss-Oase und während im Winter jeder still für sich hinbrutzelt, lockt sie der Sommer nach draussen: die Grilleusen und Grilleure dieser Welt zaubern unter freiem Himmel Himmlisches.

Der Sommer 2018 verlangt von mir nicht nur die Entscheidung, was ich denn gerne auf den Grill hätte, sondern eine noch weitaus essentiellere: welcher Grill soll’s denn sein? Dabei gibt es einiges zu beachten. Wieviel Platz hat mein Balkon zu bieten? Was möchte ich auf dem Grill einst grillieren? Und wo möchte ich grillieren?

Lange Rede, kurzer Sinn, verliebt hab ich mich schlussendlich in einen unkomplizierten und coolen Holzkohle-Grill von Weber. Der portable Smokey Joe passt bestens auf meinen kleinen Balkon, setzt meinen Grill-Ambitionen kaum Grenzen und folgt mir, wenn’s dann sein muss, überall hin mit.

Sollte dir deine Grill-Entscheidung noch bevorstehen, kann ich vielleicht etwas Abhilfe schaffen mit meiner Grill-Typologie. Und wenn’s dann richtig ernst werden sollte, möchte ich dir das schier grenzenlose Grill-Angebot von Weber Grill ans Herz legen. Da findet jede und jeder, was er braucht und noch dazu in Top-Qualität.

 

 

Die kleine Grill-Typologie

 

Der Smoker

Kreative, Köche und Künstler kommen bei ihm ganz auf ihre Kosten. Der Smoker ist ein Lebemensch, einer der nicht nur Hunger, sondern auch Neugier und Erfindergeist zu stillen vermag. Das gibt keine konventionelle Hochzeit in weiss, dafür umso mehr Lust und Leidenschaft, ganz bestimmt keine Langeweile. Auf der Suche nach einem sinnlichen Abendteuer hat sich Grill-Nerd in den Smoker verguckt, wetten.

 

Der portable Grill

Urbane Geniesserin findet ihr Glück beim portablen Grill. Dieser ist unkompliziert, kommt überall hin mit und liefert zuverlässig das volle Programm. Würste, Steaks, Gemüse-Spiesse, Fladenbrot, Schoggi-Bananen – er hat sie alle drauf. Diese Grill-Meisterin  wartet nicht auf die eine grosse Liebe, sie nimmt sich jetzt was sie braucht und aktuell am Besten in ihr Leben passt. Sie ist viel unterwegs, möchte Spass haben und auf nichts verzichten. Der portable Grill ist hier der perfekte Match. Der portable Holzkohle-Grill Smokey Joe beispielsweise macht zudem optisch eine richtig gute Falle – auch Stilbewusste müssen ihren Neuem nicht verstecken. Und er passt erst noch auf den Mini-Balkon einer Altbauwohnung in der Innenstadt. Hey Handsome, thanks for the good food. 

 

Der Gas-Grill

Auf der Suche nach der grossen Liebe treffen sie alle – früher oder später – auf den Gas-Grill. Mit ihm lässt sich sesshaft werden, den Bund fürs Leben schliessen. Zuverlässig versorgt er auch eine Grossfamilie. Der Gas-Grill macht aus einem guten Koch einen meisterlichen und aus dem beliebten Gastgeber einen hervorragenden. Wer selber weder in einem Neubau mit Balkon-Traum noch in einem Reiheneinfamilienhaus wohnt, suche sich schnellst möglich jemand, der mit dem Gas-Grill liiert ist. Das beispiellose Verwöhnprogramm funktioniert auch wunderbar über Dritte.

 

Der Elektro-Grill

Egal ob Angst vor dem Feuer oder schwierige Nachbarn – der Elektro-Grill weiss damit umzugehen. Er bietet das volle Grill-Erlebnis bei halber Anstrengung. Das ist in etwa so, wie wenn die Enkel zu Besuch kommen – der Spass ist garantiert, die Hausaufgaben werden anderswo erledigt. Der Elektro-Grill braucht nicht soviel Fürsorge wie seine Artgenossen, eine Steckdose, ein voller Kühlschrank und das Grill-Fest nimmt seinen Lauf. Während der Kontrollfreak die Temperatur auf Knopfdruck reguliert, gelingen dem Perfektionisten die Lammracks à point. Glückseligkeit kommt hier direkt von der Grill-Platte.

 

Der Grillstellen-Grillierer

Sie sind jung, sie sind wild und sie sind unabhängig. Genauso grillieren sie auch. Teens und Tweens von heute lieben die Freiheit, die Unverbindlichkeit, festlegen und binden können sie sich später. Das Grillieren ist eine spontane Angelegenheit – heute mit der Flamme am See, morgen mit Freunden im Wald. Lediglich mit Grillzange und Thermometer ausgestattet, wird überall dort angefeuert, wo es erlaubt ist. Der Grill-lose leidet unter Bindungsangst und sucht statt der Langzeitbeziehung, das schnelle Vergnügen. Mit jeder Grillstelle beginnt wieder ein neues unverbindliches Abendteuer. Heisser ist nicht mal der One-Night-Stand.

 

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Rezepte für ein Sommer-Dinner vom Grill

 

Zutaten

fürs Hummus:

  • 1 Glas Kichererbsen
  • 3 bis 4 EL weisses Tahini
  • 3 bis 4 EL kaltes Wasser (falls nötig noch mehr, das Hummus sollte eine crèmige, sämige Konsistenz haben)
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Mango
  • geröstete Mandeln, schwarzer Sesam und Blüten zum Garnieren

 

für den grillierten Lattich-Mais-Salat:

  • 1 grosser Lattich
  • 1 Maiskolben
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 EL Apfelbalsam
  • 1/2 TL Senf
  • 2 EL Buttermilch
  • 1 EL frisch geriebener Parmesan

 

für den Kartoffel-Bohnen-Salat:

  • 500 g Frühkartoffeln
  • 500 g grüne Bohnen
  • Bund Petersilie, glatt
  • 1 Bund Pfefferminze
  • Handvoll Mandelstifte
  • Handvoll Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Olivenöl für die Marinade
  • 1 TL flüssiger Honig
  • 1 EL weisser Aceto
  • 5 EL grünes Pesto
  • Salz, Pfeffer
  • Balsamico Konzentrat

 

für das Tomaten-Joghurt-Chicken:

  • 2 Pouletschnitzel
  • 100g griechischer Joghurt
  • 2 EL Tomatenpesto
  • Pfeffer und Salz

 

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Zubereitung:

1

Hummus
Die Kichererbsen in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abspülen. Einige Kichererbsen für die Garnitur auf die Seite legen. Die Kichererbsen mit Tahini und circa 3 bis 4 EL kaltem Wasser im Mixer fein pürieren. Mangofruchtfleisch von einer halben geschälten Mango zufügen und nochmals fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Die beiseite gelegten Kichererbsen und die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten und gemeinsam mit einigen essbaren Blüten und schwarzem Sesam zum Garnieren verwenden.

2

Chicken
Die Pouletschnitzel am Besten 12 Stunden vor dem Grillieren marinieren. Dazu das Joghurt mit dem roten Pesto und dem Pfeffer in eine Schüssel geben und die Pouletschnitzel dazu geben und alles gut mischen. Die Pouletschnitzel sollten richtig in der Marinade ‚baden‘. Mit einem Cellofanpapier abdecken und zum Beispiel über Nacht marinieren lassen.
Dann die Pouletschnitzel grillieren – am Besten überprüfst du die Kerntemperatur mit einem Thermometer, um das Poulet richtig saftig und dennoch genügend durch hinzubekommen.

3

Kartoffel-Bohnen-Salat
Die Kartoffeln waschen und halbieren. Die Bohnen ebenfalls waschen, rüsten und in etwas Salzwasser kurz blanchieren. Mit kaltem Wasser abschrecken, so bleibt die hübsche grüne Farbe besser erhalten. Die Bohnen sollten unbedingt noch knackig sein. Die Kartoffeln mit circa 2 EL Olivenöl, wenig Honig, weissem Aceto, Salz und Pfeffer marinieren und in einer Grillschale für circa 35 bis 40 Minuten grillieren. Die Kartoffelhälften mit den blanchierten Bohnen mischen und das grüne Pesto dazumischen. Die Kartoffeln und die Bohnen sollten alle etwas vom Pesto abbekommen haben. Die Kräuter fein hacken und ebenfalls grosszügig unterheben. Die Mandeln und die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und über den Bohnen-Kartoffelsalat streuen. Mit etwas Balsamico-Konzentrat abschmecken. Falls nötig noch bisschen salzen und pfeffern.

4

Lattich-Mais-Salat
Den Lattich waschen, halbieren und mit etwas Olivenöl bepinseln. Den bereits vorgegarten Mais ebenfalls mit etwas Öl bepinseln und beides auf den Grill geben. Der Lattich für circa 5 bis 10 Minuten, den Mais noch etwas länger grillieren. Lattich sowie Mais sollten gut gebräunt, aber keinesfalls verbrannt sein. Den Mais mit einem scharfen Messer vom Kolben lösen und über dem grillierten Lattich verteilen. Fürs Dressing alle Zutaten mit dem Stabmixer aufschäumen und grosszügig über dem Salat verteilen. Wer mag, streut noch einige geröstete Nüsse darüber.

5

Die Salate in grossen Schüsseln oder hübsch auf einer Platte angerichtet servieren. Frisch Brot dazu reichen, einen guten Wein aufmachen und geniessen.

 

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Weber Grill entstanden. Auch wenn ich dafür entlohnt wurde, gebe ich nur meine eigene Meinung wieder. Bei Inhalt und Text hatte ich völlige Gestaltungsfreiheit.

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